Offizielle Hendrik Duryn Fanpage

Monde und Jahre vergehen und sind auf immer vergangen,
aber ein schöner Moment leuchtet das Leben hindurch.

(Franz Grillparzer)


Attention! Please follow the Doppelkorn!

Hühnerstall im März 2010 - großes Gegacker und Gejubel - kaum zu Glauben, aber wahr, es wird nochmal "einen Brecht" geben. Genauer gesagt Emma rockt Brecht, am 23.10.10 in Nordhausen. Ja mit dem Oberhahn, Herrn Wekweth, Frau Richter, und alles, was dazu gehört. Und nun natürlich auch mit dem Hühnerstall. Wer will / kann mitkommen? Was kosten die Tickets, wo ist denn dieses Nordhausen, wo können die Hühner die Stange für die Nacht beziehen? Fragen über Fragen... Och das dauert ja noch soooooo lange!

Donnerstag, 20.05.10 - Mona, die nette Dame vom Theater in Nordhausen hat ihr Möglichstes getan um den nahezu kompletten Hühnerstall in Reihe Null und Eins untergebracht. Reihe Null, öhm ist das denn im Orchestergraben, oder vielleicht UNTER der Bühne...? Die Karten liegen also an besagtem Tag im Briefkasen der Hühnerbasis in Rheinland-Pfalz. "Mädels - die Tickets sind endlich da". Partystimmung im Hühnerstall. Des weiteren werden die Zimmer gebucht, überlegt wer sich mit wem eine Stange teilt, wer wie und wann in Nordhausen aufschlägt etc. etc. Es dauert ja noch sooooooo lange!

Mai bis Juli 2010 - Laxe, lockerer Planungen zum Fantreffen, fast täglich Telefonate mit den Hühnern und auch ab und an mal mit Mattze, meinem Mitverschwörer. Hendrik Duryn? Hüllt sich in Schweigen und stellt sich tot. Ist es die Angst vor der drohenden Gefahr, oder denkt er sie "die wissen das ja eh schon"!? Die arme Socke, wenn der wüsste, was da hintenrum alles so läuft und geplant wird. Bollerwagen, Wäschekorb, Knicklichter, Schnappes, Glühwein,.... Nach 3 Monaten meldet er sich zaghaft zurück, erwähnt den großen Tag aber mit keinem Wort. Najaaaa ist ja jetzt eh zu spät, der Countdown läuft sogar schon auf der Homepage - es dauert ja noch soooo lange.

August und September 2010 - langsam wird es Ernst. Die Geschenkelisten stehen, die Zimmer sind gebucht, die Bettchens ind verteilt, die Fahrkarten sind geordert, die Fahrgemeinschaften auch. Der Plan Hendrik NÜX zum Geburtstag zu schenken nimmt Gestalt an und die Mega-Geburtstagskarten-Unternehmung schlägt am 06.10.10 mit 8282 zurückgelegten Kilometern in Leipzig auf. Und es gibt NÜX dazu, denn "ich will ja keine Geschenke".  Bis zum 23.10. ist ja noch wat hin.

Oktober 2010 - es wird VERDAMMT ernst. Nun sind es tägliche, ständige, ewiglange Telefonate mit dem Hühner. Der Tisch in der Pizzeria muss noch bestellt werden und es trudeln noch ein paar Presente für Wagen und Korb ein, da leider nicht alle Hühner mitfahren können.



Mama, ich will nicht!!!!

Samstag, 23.10.10 gegen 14:00h. Was ist passiert? Wo sind die Monate hin!? Nach gut und gerne 4 h Fahrt sitze ich neben Tina in ihrem gemütlichen, roten VW Bus und dieser wiederum steht auf dem Parkplatz "Zur Sonne" in Norhausen. Umringt von schnatternden, flatternden Hühnern, die alle kurz vorm Abdrehen sind. So scheint es. Mich erfasst - PANIK! Oh mein Gott, die schauen mich alle an, ich will wieder nach Hause in mein Bett. Was erwartend ie jetzt von mir? Mein Versuch einfach im Autositzen zu bleiben schlägt feht und mir bleibt nichts anderes übrig, als mich ins Getümmel zu stürzen. Augen zu und durch....... Gegen 15:00 h im Hotelzimmer. Erst mal allen menschlichen Bedürfnissen nachgegangen sitze ich total erledigt auf meinem Bett und genehmige mir erst mal ein Käsebrot zur Erhaltung der lebenswichtigen Funktionen. Wenig später sind alle Hühner vollzählig, die Zimmer sind endlich an alle und richtig verteilt, man hat sich beschnuppert und unter großen Gelächter werden Bollerwagen und Wäschekorb startklar gemacht. Sau kalt isses in Nordhausen. Ich stehe in Mitten meines Hühnerhaufens, der wild durcheinander gackert. Armer Hendrik, schnall dich an, da kommt was auf dich zu.....



Pizza, Pasta und Promille

Auf einem Bein kann man nicht stehen..... Wie schon angekündigt haben sämtliche Hühner nicht nur Schnappes und Co. aus ihrer Region für die Herren dabei, sondern auch zur "Verkostung" für die angereisten Damen. Während Nicole und ich das Geld für die Zimmer einsammeln geht es im Gang schon hoch her. Irgendwann sind auch diese Flaschen "erledigt" und die Hühnerschar verschwindet auf die Zimmer um sich schön zu machen. Gegen 17 h gehts für Tina und mich mit dem Auto Richtung Theater, die Hühner flattern derweil schon in die Pizzeria "Rustica". Schnell das Auto abgestellt, kurz geschaut, ob dieses imposante Gebäude auch das Richtige ist, kurz dem Mattze gewunden und ab zum Gruppenspachteln. Trotz des engen Zeitplanes läuft in der Pizzeria alles wie am Schnürchen. Das "Das kriegen wir schon hin" am Telefon war wirklich nicht zu viel versprochen. Ein großes Kompliment an Service und Küche. Die Damen trinken, spachteln, lachen - ich  - bin fix und alle. Total k.o. und eigentlich den Tränen nahe. Mir ist grad alles zu viel. Dann noch ein Überraschungsgeschenk von den Hühner, ich muss echt mit den Tränen kämpfen. Wieder mal das abgeklärte Pokerface aufgesetzt und die Pizza bestellt. Die ist uääähhh - dank erwärmtem Seranoschinken - sehr salzig. Ich muss nach der Hälfte passen, weil ich einfach gerade ziemlich platt bin. Gegen 19 h dann Abmarsch Richtung Theater. Hossa, da ist aber was los! Jäckchen abgeben, kurz den bereits anwesenden Herren HALLO gesagt und ab auf die Plätze. Die spontane Idee, aus den Knicklichtern Hendriks Name zu bosseln kommt gut. Schnell noch das "Rote Räuber Bier" bereitgestellt, artig hingesetzt und schon gehen die Lichter aus.....



Ich kann schon schreiben - oder - da ist links, ich hab da einen roten Punkt....

Das Konzert - unbeschreiblich, das muss man erlebt haben. Naja vielleicht eins der künftige Running-Gag .....
Hendrik eröffnet das Konzert und meint "Hat mal jemand ne Schere". Öhm Jaaaaa. "Na das war ja jetzt klar". PRIMA! Das wird mir jetzt ewig nachhängen. Das Konzert ist viel zu schnell vorbei, die Hühner, das Publikum und auch die Akteure haben ihren Spaß und es hagelt Zugaben. Im Anschluß findet die bereits angekündigte Autogrammstunde statt und wir üben uns in Geduld.

 


Der Mond ist aufgegagen & eine Unterlage zum Saufen....

Nachdem die Herren brav alle Autogrammwünsche erfüllt haben, und wir noch ein bisschen "durch die Gegend" *gebollert* sind, (dazu einfach keine Worte *g*) findet schließlich die Geschenkübergabe VOR dem Theater statt. Naja, ich wollte den Emmas ja schon immer mal nen Korb geben. ;o) Ein kleines Liedchen noch vorweg und dann kommt auch schon der Hahn der Hühner an die Reihe. Großes Gelächter über den "gelben" Bollerwagen, ein bissen Gequatsche, Geknuddel und eine lustige Fotosession "im Dunkeln", (die machen uns einfach das Licht aus) und schon zieht Hendrik mit seinem Weägelchen Richtung Auto ab. Winke winke und auch wir gehen noch einen trinken... Also ab dafür in die Altsadt von Nordhausen. Heiko - das war ein super Tipp!


Ein Hoch dem edlen Spender!

Da haben wir aber Glück gehabt. Die Kneipenwirtin will gerade zumachen, da wir ja aber so geballt und megasympatisch angetanz kommen, drückt sie mal ein Auge zu. Die Hühner sind am Verdursten! Nochmals vielen Dank für die Spende! Die Wirtin ist echt nett, es wird viel gelacht und es gibt sogar noch eine Runde "Waldmeister-Wodka" brrr wenn das Zeug so schmeckt, wie es aussieht.....Es scheckt so wies aussieht. Ich hab keine Ahnung, wann wir Richtung Auto und die Hühner Richtung Hotel gewankt sind. Naja ich wanke ja nie, aber die andren waren teilweise doch leicht beschwingt. Nachdem endlich alle im Hotel eingetroffen sind, kreist die "Zirbenschnapsflasche" nochmals, ein ziemlich alkoholisierte Hotelgast zeigt uns seine guten Manieren (ich sag nur "na ihr Mäuse, wo wollt ihr denn hin"). Zirbenschnaps - was für ein Gebräu. Selbst Hendrik hat sich wie ein nasser Hund geschüttelt.


Die Gang auf dem Gang - Den Abendhimmel macht das Saufen sehr dunkel - manchmal - violett.

6 Hühner rocken auf dem Gang, Traumatiesieren einen Jungen und vernaschen dann noch -->  eine Packung Schokolade. Anscheinend, kann ich manchmal wirklich Gedanken lesen ;o) Ab ins Bettchen und eine Mütze voll Schlaf nehmen.
 


Frühstück und Abschiedsschmerz

Etwas müde aber gut gelaunt lassen sich die Hühner das Frühstück schmecken, auch wenn es für ein 3 Sterne Hotel etwas dürftig ist. Naja, die suchen die 3 Sterne sicher immer noch.... Der Brüller war es ja wirklich nicht. Unser "kleiner Kumpel" von der letzen Nacht wird auch überschwenglich begrüßt. Armer Junge, wie er DAS wohl dem Papa erklärt hat!? *g* Koffer packen, auschecken und große Abschiedsszenen. Nach 7 Monaten Planung ist ein wunderschönes Konzert und ein tolles Hühnertreffen auch schon wieder vorbei und die Hühner flattern wieder auf ihre Heimatstangen. Jetzt haben wir uns endlich mal live und in Farbe gesehen und hatten eine Menge Spaß. Mal sehen, was uns als nächstes in den Sinn kommt. Wie Hendrik jetzt schreiben würde "to be continued........."


Nachlese 23.10. Nordhausen.
                                    
„….ein hoch auf den gelben Bollerwagen.“
Der nächste Herrentag sieht mich nun auf abseitigen Wegen, alkoholversorgt, mit (Brechts) zotigen Liedern auf den Lippen durch Felder, Wiesen und Auen Sachsens wandern. Ich bin rundum versorgt. Würstchen, Bier, Schnaps, wieder Würstchen, „Manners“ in der Blechdose, Konserven mit der Notration an Froschschenkeln und Bärenfleisch und… Für den gehobenen Stil; die Servierschale für die sauren Gurken und das ½ Liter Glas für Wein und Bier. Geistige Wegzehrung von Mundart bis Mundart Übersetzung, jede Menge Notleuchtmaterial in Stäbchenform, wenn es dann doch später werden sollte und für den kleinen Hunger zwischendurch doch noch mal einen weiteren Schnaps und die kleinen Marzipanbären (die armen Dinger) und ja, ein Bier und noch ein Bier und weil man auf zwei Beinen nicht stehen kann noch`n Bier. Und eben endlich meinen eigenen Bollerwagen. Schlafsack rein und ein kleines Kissen für den Nacken und schon überstehe ich auch noch die Nacht danach. Wunderbar.

Ich möchte Euch ein nochmaliges herzliches Dankeschön sagen. Euer Besuch und Eure Lust und Euer Interesse an „Emma rockt Brecht“, an der Band, an der großartigen Renate Richter und an dem von mir hoch verehrten Manfred Wekwerth beeindruckt mich sehr und stimmt mich froh. Auch die irrwitzigen Wege, die eine jede von Euch auf sich genommen hat dafür meine Hochachtung. Das bestärkt mich in dem Gedanken, dass der Weg, mit der Kunst in die Lande zu gehen und nicht nur nach der Hauptstadt und den großen erfolgreichen Städten hin zu wandern, richtig ist. Berlin, Hamburg, München sind voll von Kunst und Literatur und Musik. Und selbst wenn wir da schon waren oder gerade deswegen sollten weiterhin die „Versorgung“ des Landes übernehmen. Bleicherode, Teistungen, Delitzsch, Nordhausen, Magdeburg, Marburg, Wiesbaden… Auch wenn der Aufwand größer, die Presse kleiner ist – Die Ebenen zu durchqueren, das Land zu beackern scheint ein wichtiger Weg zu sein. So lang man uns die Luft zum Singen und Sprechen lässt, solange das letzte Theater noch nicht geschlossen ist, solange es Menschen gibt, die zu hören wollen und Lust auf Entdeckungen außerhalb „Frauen suchender Bauern“ haben, solange uns auch selber nicht die Puste in der Lunge, das Brot im Tuch ausgehen und solange das Bier danach noch schmeckt, solange sollten wir versuchen diesen Weg weiter zu gehen.

Für die Bestätigung, die wir auch durch Euch und all die anderen Gäste, wie eben in Nordhausen, erleben konnten, meinen, unseren herzlichen Dank.

Wenn Mattze durchhält und ein weiteres Mal diesen irrsinnigen Aufwand betreiben kann, dann sollte es vielleicht wirklich möglich sein, nicht nur eine weitere und eine wiederum verbesserte Vorstellung irgendwo auf die Beine zu stellen, sondern eben eventuell auch ein neues Programm zu bauen. In der großen Hoffnung, dass uns Manfred als geistiger Vater und Renate Richter uns mit ihrer unglaublichen Aura und Ausstrahlung noch lange erhalten bleiben, könnte das gelingen. Wir werden sehen.

Habt Dank. Gruß der H


Nachlese Mattze


liebe alexandra, lieber hochverehrter hühnerstall
Anke, astrid, katrin, nicole + nicole aus mühlheim, angela, annette, katja, biene, anke, christiane, kiki, alice, heike, claudia und suse (und natürlich auch die namentlich nicht erwähnbaren).

im namen der ganzen emma-band(e) sagen wir ein ganz großes dankeschön für die wunderbaren köstlichkeiten (insbesondere besondere biersorten) im rahmen des wäschekorbes. wir werden sicher noch die ein oder andere probe davon zehren und selbstverständlich des stalles gedenken.

es war großartig, mit euch einen so rauschende emma-rockt-brecht-aufführung zu begehen - einfach toll.

danke und viel spaß mit unserer musik, bei deren hören ihr sicher an die gesamte emma-rockt-brecht formation mit unseren wunderbaren freunden und mitstreitern hendrik, renate und manfred gedenken werdet.

bis ???
ganz liebe grüße
mattze für alle emmas


Nachlese Alex


Liebe Hühner.

Ich hoffe, ihr seid alle heil und heiter nach Hause gekommen.

Nach einem einfach schönen, lustigen, hecktischen, irren Wochenende, total kaputt und mit der "Brecht" CD auf den Ohren will ich euch kurz einen Gruß nach Hause schicken; bevor ich meine Tasche von Schmutzwäsche und vielen, lieben Geschenken "befreie!" Vielen Dank an meinen Hühnerstall aus Nah und Fern für eure Disziplin und euren Zusammenhalt. Es hat einfach nur Spass gemacht - auch wenn wir ein paar "Problemchen" zu bewältigen hatten. 8) Eingefangen haben wir letztendlich dann doch wieder alle und hatten ein schönes Frühstück, mit Zirbenschnappes im Kopf (ich ja nicht - ätsch!) und Muskelkater in den Knien. Der Bericht folgt *asap* - das heisst, sobald ihr alle brav eure Fotos abgeliefert habt. Als kleines Bonbon vorab ein durchaus fröhlicher & zufriedener HENDRIK DURYN! Last but not least ein dickes, fettes special Thäääänkkkk youuuuu an die Band EMMA und unseren Hahn, der sich letztenendes doch noch mit dem Begriff und der Tatsache "Hühnerstall" abgefunden hat, wie es scheint. Vielen lieben Dank für eure Geduld mit uns Bekloppten und für einen super schönen Abend. Sowie nochmals vielen Dank dem EDLEN HELDEN UND SPENDER!!!!!!!!!!!!

Vielen Dank an euch alle!

*Alexandra* (Einer für alle und und alle für einen!!!)



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